Mittwoch, 14 November 2018
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Aktuelle Antworten zu OB-Fragen

  • Hauptkategorie: OB-Runde der ABGV
  • Zuletzt aktualisiert: Samstag, 08. November 2014 20:59
  • Geschrieben von Peter Büttner
  • 08 Nov

Unsere Nachfragen an den Oberbürgermeister:

Die örtlichen und überregionalen Verbindungen der Fahrradwege in unserem Gebiet sind ein Thema, das wir kontinuierlich im Blick haben und das bei allen Planungen eine sehr bedeutende Rolle spielt. Deshalb ist es uns sehr wichtig, auf folgende Fragen eine befriedigende Antwort zu erhalten:

1. Wann können wir mit dem Lückenschluss des überregionalen Radweges Rothenburger Straße zum Westpark (ehemalige Einfahrt des US-Hospitals) rechnen?

2. Kommt der Lückenschluss des Fahrradweges zwischen Elsa-Brändström-Straße/Haeselerstraße und Von-der-Tann-Straße überhaupt?

3. Hat die Deutsche Bahn das Wegerecht zwischen Zuckermandelweg und Lenkersheimer Straße wieder zugestanden bekommen, damit der Fuß- und Radweg zwischen Gaismannshof und Höfen unter der Ringbahn weiterhin bestehen kann?

4. Bei der Planung des „Tiefen Feldes“ sind umfangreiche Rad- und Fußwege enthalten. Für uns von besonderem Interesse sind zwei Brücken. Wird die Brücke für Fuß- und Radwegverkehr zwischen Großreuth bei Schweinau und dem Tiefen Feld (auf Höhe des Großreuther Friedhofes) über die Güterbahn Rangierbahnhof-Fürth verbindlich gebaut bzw. ist sie fest beschlossen?

5. Eine ebenfalls unverzichtbare Brücke ist zwischen dem Tiefen Feld und Gebersdorf über die Südwesttangente und Europakanal vorgesehen. Können wir davon ausgehen, dass auch diese Brücke mit der Realisierung der Bebauung im Tiefen Feld entsteht? Wir sehen hier die Möglichkeit einer Verbindung mit Fahrradwegen auf der ehemaligen Bibertbahntrasse, die sowohl zum Hainberg über Brücke am Neumühlweg als auch zur Fernabrücke nach Oberasbach führen wird.

6. Gibt es in diesem Zusammenhang neuere Entwicklungen, die wir für unsere Bürgervereinsarbeit benötigen?

Es gab eine Reihe von Antworten:

Zu 1.:

Die Wegeverbindungen vom Bebauungsrand St.-Gallen-Ring zum Westpark wurden in den beiden letzten Jahren gebaut. Die östliche Verbindung von der Rothenburger Straße Richtung Westpark, hier längs der Bebauung Sankt-Gallen-Ring, ist in dem Zustand vorhanden, wie ihn die Amerikaner hinterlassen haben. Die alte Fahrbahn kann zwar von Fußgängern und Fahrradfahrern benutzt werden, die Oberfläche ist jedoch in die Jahre gekommen und entsprechend holprig. Gegenwärtig stehen für den Rückbau der Fahrbahn zu einem Rad-/Fußweg, wie ihn der Bebauungs-Plan vorsieht, keine Mittel zur Verfügung. Es ist auch nicht absehbar, wann die Gelder bereitgestellt werden können. Im Verkehrsausschuss am 03.04.2014 wurde das Radwegebauprogramm aus der Radwegpauschale für 2014 beschlossen und ein Ausblick auf die bisher vorgesehenen Maßnahmen für die folgenden Jahre gegeben. Der o.g. Radabschnitt ist darin nicht vorgesehen.

Kommentar unseres Bürgervereins:

Hier werden wir erst zufrieden sein, wenn der Weg und die Parkanlage fertig ausgebaut sind.

Zu 2.:

Für den Bau des Radwegs zu Nr. 7.2 wird ein AfV-Beschluss (Verkehrsausschuss) benötigt. Die Planung hierfür wird durch Vpl (Verkehrsplanung) erstellt. Im Moment ist die Planung bei Vpl noch in der internen Beratung, wird anschließend mit den weiteren Dienststellen abgestimmt und könnte eventuell noch 2014 abgeschlossen werden. Im Verkehrsausschuss am 03.04.2014 wurde das Radwegebauprogramm aus der Radwegepauschale für 2014 beschlossen und ein Ausblick auf die bisher vorgesehenen Maßnahmen für die folgenden Jahre gegeben. Darin ist für 2016ff vorgesehen: Rothenburger Straße zwischen Wredestraße und Von-der-Tann-Straße, „Radstreifen".

Zusätzlich zu 2.:

Zurzeit wird ein Straßenplan seitens des Verkehrsplanungsamtes überarbeitet und innerhalb der Verwaltung abgestimmt. Für die stadteinwärtige Richtung ist die Markierung eines Radstreifens zwischen der Wredestraße und der V.-d.-Tann-Straße geplant. Stadtauswärts soll ab Haus Nr. 274 ein Radstreifen bis zum bestehenden Radweg, Höhe Haus Nr. 296 angelegt werden. Ein Lückenschluss bis zur Von-der-Tann-Straße ist aus Platzgründen schwierig und wird zurzeit geprüft. Sobald das Verfahren abgeschlossen ist, wird der Plan dem Verkehrsausschuss zum Beschluss vorgelegt. Der Ausbau erfolgt, sobald die Finanzierung gesichert ist.

Zu 3.:

Die Stadt Nürnberg wartet auf die Zustimmung der DB zur Widmung des Zuckermandelweges. Weitere Besprechungen sollen im Juni 2014 stattfinden. Die Stadt Nürnberg sieht in der Wegeführung eine wichtige Verbindung der Stadtteile Gaismannshof und Höfen und wird sich weiterhin dafür einsetzen.

Kommentar unseres Bürgervereins:

Wir haben dazu aktuell keine neuen Erkenntnisse vorliegen.

Zu 4. und 5.:

Der Rahmenplan zum Tiefen Feld sieht eine Fußgängerbrücke bzw. eine übergeordnete Wegeverbindung vom Tiefen Feld hin nach Osten in Richtung Großreuth bei Schweinau entsprechend der Darstellung im Flächennutzungsplan vor. Entsprechend wird im weiteren Bebauungsplanverfahren eine Umsetzung dieser Wegeverbindung als wichtige übergeordnete städtebauliche Zielsetzung weiterhin angestrebt. Die Finanzierung und bauliche Umsetzung eines Brückenbauwerkes durch die Stadt Nürnberg über die Güterbahn Rangierbahnhof-Fürth ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht geklärt.

Eine übergeordnete Freiraumverbindung zwischen dem Tiefen Feld und Gebersdorf über die Südwesttangente ist im derzeit gültigen Flächennutzungsplan berücksichtigt, im Rahmenplan zur städtischen Entwicklung des Tiefen Feldes ist eine Verbindung ebenso Bestandteil. Eine zukünftige Realisierung ist abhängig von der Umsetzung des Rahmenplans und der Finanzierung.

Wir möchten hier einige Anmerkungen zur Sache machen:

Wir betrachten die verschiedenen Verkehrsmittel Automobil, motorisierte Zweiräder, Fahrräder, Fußgänger und öffentlicher Personennahverkehr - oder kürzer und charmanter „Öffis“, statt ÖPNV, als gleichrangig. Dabei kommt es bei der Schaffung gerade von Radwegen immer wieder zu Kommentaren von Bürgerinnen und Bürgern. Es wird angeführt, dass sie nichts gegen Fahrradfahrer haben und sie selbst in ihrer Freizeit gerne Fahrrad fahren. Auch den öffentlichen Nahverkehr benutzen sie selbstverständlich in ihrer Freizeit. Aber die Wirklichkeit in der Stadt Nürnberg ist eine andere. Die meisten Menschen sind auf dem Weg zur Arbeitsstelle auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen. Man könnte gar nicht die Straßen bauen und die Parkplätze zur Verfügung stellen, um jedem und jeder alle Wege mit dem Kraftfahrzeug zu ermöglichen. Hier spielt inzwischen auch der Fahrradverkehr eine wichtige Rolle. Der Weg von und zur Arbeitsstelle wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern, in den letzten Jahren mit steigender Tendenz, mit dem Fahrrad bewältigt. Zu bestimmten Zeiten ist man mit dem Fahrrad schneller oder genauso schnell wie mit dem Kraftfahrzeug unterwegs. Zudem entlastet man die Straßen, da auch der Wirtschaftsverkehr (mit Lastkraftwagen) zu diesen Zeiten stattfindet. Da die Radfahrer neben den Fußgängern zu den „schwächsten“ Verkehrsteilnehmern zählen, muss man dringend sichere Verkehrswege schaffen. Unser Bürgerverein Nürnberger Westen hat z. B. bei jedem Neubau und bei jeder Sanierung von Straßen darauf geachtet, dass Fahrradwege entstehen. Beim Umbau der Rothenburger Straße ist dies gut gelungen, hier verlaufen die Fahrradwege gesichert neben dem Fußweg hinter den Baumscheiben und Parkstreifen. Bei der Wallensteinstraße und Leyher Straße sind diese Wege Teil der Fahrbahn, was dazu führt, dass sie als Parkstreifen für Automobile missbraucht werden und die Fahrradfahrer auf die Fahrbahn für KFZ und LKW ausweichen müssen, oder die sichere Variante nehmen, und auf dem Gehweg fahren. Da der Verkehrsraum nicht unbegrenzt ausgedehnt werden kann, wird es darauf ankommen, eine gute Balance zu schaffen, damit jeder Verkehrsteilnehmer sicher und zügig durch die Stadt fahren oder laufen kann.

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Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Beschlussfassung über das Budget 2018

9. Beschlussfassung über Anträge

10. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 22.07.2018 beim Vorstand eingereicht werden.

Nächsten Sitzungstermine

Mi Nov 28 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Dez 10 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung