Sonntag, 22 April 2018

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Frage an den Oberbürgermeister:

Die Von-der-Tann-Straße ist eine der meistbefahrendsten Verbindungs- und Ringstraßen in Nürnberg. Die Emission des Verkehrs schlägt sich in hohen Immissionswerten an der Straße nieder. Es geht uns heute nicht um die hohen Werte von Stickoxyden und Stäuben, sondern um den Lärm, vor allem in den Nachtstunden.

Die Von-der-Tann-Straße ist zwischen der Leyher- und der Rothenburger Straße in einem schlechten baulichen Zustand, obwohl sie in jüngerer Zeit immer wieder repariert wurde. Aber die Gully- und Kanaldeckel sind nicht plan in der Asphaltoberfläche angebracht. Dies bedeutet, dass Vertiefungen und „Dellen“ an den Deckeln die Regel sind. Die Straße selbst weist vor allem in nördlicher Richtung starke Wellen, sowohl quer als auch längs der Fahrtrichtung auf. In den ruhigen Nachtstunden genügt ein leerer LKW, der zu nahe am Randstein fährt, dass die Bewohner der Häuser an beiden Seiten an der Straße „buchstäblich im Bett stehen“. Diese Nachtspitzen sind ein Dauerärgernis für die Anwohner der Straße. Die Lärmschutzwand erfüllt über den Tag ihre Funktion mäßig, in diesen Stunden aber ist sie total nutzlos

  • Deshalb wäre es dringend notwendig, die Fahrbahndecke zu erneuern, am besten mit sogenannten „Flüsterasphalt“.
  • Alle Bodenwellen und Vertiefungen an den Kanal- und Gully-Deckeln sollten repariert und beseitigt werden.
  • Die Lärmschutzwände sollten an der Krone einen Aufbau nach Innen erhalten, damit der Lärm in den Straßenkanal zurückgeworfen wird und sich nicht über das Gebiet ausdehnen kann.

               

Wir bitten, unsere Anregungen zu prüfen und bauliche Maßnahmen zu ergreifen.

Eine Grundsanierung wäre hier dringend erforderlich.

Wir wären hier an einem ausführlichen Ortstermin interessiert, bei dem wir auch Anwohner mitnehmen möchten.

Antwort:

Die Von-der-Tann-Straße ist ca. 830 m lang. Die Fahrbahnbefestigung aus den 70ern ist zu gering bemessen gewesen. Um dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen, müsste die Konstruktion komplett erneuert werden. Das würde ca. 2,5 - 3,0 Mio. EUR kosten. Die Maßnahme müsste dazu erst in den mittelfristigen Investitionsplan der Stadt aufgenommen werden.

Wie Sie ebenfalls anmerken, haben wir in den letzten Jahren immer wieder Teilinstandsetzungen durchgeführt. Wir prüfen noch, inwieweit in weiteren Teilstrecken mittelfristig Abhilfe geschaffen werden kann. Flüsterasphalt wäre ein Thema für die Gesamterneuerung. ln Teilstrecken macht dieser jedoch wenig Sinn.

Die Lärmschutzwände (LSW} an der Von-der-Tann-Straße zwischen Steinmetzstraße und Rothenburger Straße wurden in den Jahren 1996 (Westseite} und 1997 (Ostseite) mit 3,5 m Höhe errichtet. Die nachträgliche Erhöhung der LSW wurde bereits 1997 gefordert. Daraufhin wurde ein unabhängiges Ingenieurbüro mit der Überprüfung beauftragt. Mit einem Aufsatz von ca. 1 m könnten zusätzliche Pegelminderungen um 2-3 dB (bezogen auf das EG der zurückliegenden Bebauung} erzielt werden. Diese Pegelminderung ist für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar. Erst mit einem Aufsatz von ca. 2 m könnte eine hörbare Verbesserung größer 3 dB erreicht werden.

Dies sind jedoch nur theoretische Betrachtungen, da die vorhandenen Stützen und Fundamente für eine Wandhöhe von 3,5 m ausgelegt sind. D.h., eine für das menschliche Ohr hörbare Verbesserung des Lärmschutzes wäre nur mit einem Abriss der vorhandenen und Neubau einer ca. 5,5 m hohen Wand erreichbar. Laut dem Gutachten würden dabei etwa die vierfachen Kosten im Vergleich zur vorhandenen Wand anfallen.

Eine Ortsbesichtigung mit dem Bürgerverein und Anwohnern kann organisiert werden.

Kommentar unseres Bürgervereins:

Als die Planungen für die Lärmschutzwand 1995 / 1996 fertig waren, ist unser Bürgerverein erst gegründet worden. Wir haben damals versucht, den Bau zu verzögern und die notwendige Erhöhung noch zu erreichen. Leider gab es damals den Vorwurf, wir wollen den Bau ganz verhindern. Dies ist nicht richtig. Aber die Untersuchung der Erhöhung geht auf unsere Initiative zurück. Leider sind wir hier zu spät gekommen.

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 27. Juli 2016, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Nachwahl des Vorstandes - 2. Vorsitzende(r)

9. Beschlussfassung über das Budget 2016

10. Beschlussfassung über Anträge

11. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 25.07.2016 beim Vorstand eingereicht werden.

 

Nächsten Sitzungstermine

Mi Apr 25 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Mai 14 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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