Freitag, 17 August 2018

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Die Stadtteile Muggenhof, Eberhards-hof, Doos, Leyh, Höfen, Groß- und Kleinreuth bei Schweinau, Gaismannshof und Neusündersbühl, kurz: Der Nürnberger Westen zwischen Pegnitz und Südwesttangente, zwischen Maximilianstraße und Stadtgrenze ist geprägt von Industrie und dichtgedrängten Wohngebäuden, aber auch von alten Dorfkernen. Es gibt kaum Grünflächen und Parks, die den Stadtteil attraktiver machen würden.
Nördlich des Frankenschnellwegs ist der Ausländeranteil an der Bevölkerung hoch, die durchschnittliche Verweildauer in den Stadt­teilen eher niedrig. Bis auf wenige Angebote der Kirchengemeinden für Kinder und Jugendliche (die meist von Ehrenamtlichen organisiert werden) gab es bis Anfang des Jahres 1998 keine Offenen Angebote im Stadtteil. Auch südlich des Frankenschnellwegs findet sich kein harmonisch gewachsenes Siedlungsgebiet. Immer mehr Neubaugebiete entstanden und entstehen (Village und Tillypark) mit entsprechenden Anforderungen an die Infrastruktur hinsichtlich Kindertagesstätten und Jugendangeboten.

Diese Lage war Ausgangspunkt mancher Überlegungen von engagierten Trägern der Kinder- und Jugendhilfe Anfang 1998. Im Verlauf des städtischen KIDSProjekts (Kooperation in den Stadtteilen) trafen sich Vertreter und Vertreterinnen einiger im Stadtteil ansässiger Institutionen und Träger, die einen Stadtteilarbeitskreis ins Leben riefen. Der Ruf ans Jugendamt der Stadt Nürnberg wurde laut, die Lage der Jugendlichen in Augenschein zu nehmen und etwas für sie zu tun. Das Jugendamt reagierte schnell und unbürokratisch und entsandte zwei Streetworker in den Westen, die prüfen sollten, wie die Lage der Jugendlichen war und welche Möglichkeiten für Jugendarbeit denkbar wären.

Im Januar 1998 begannen ein Erzieher und eine Sozialpädagogin mit Streetwork im Nürnberger Westen. Rasch entwickelten sich Kontakte mit Jugendlichen, die darüber klagten, dass es keinen Jugendtreff gäbe. Zeitgleich fanden weitere Treffen des Stadtteilarbeitskreises statt, bei dem auf institutioneller Ebene Kontakte zwischen den VertreterInnen des Jugendamtes und Vertretern der verschiedenen Kirchengemeinden geknüpft werden konnten. Die Streetworker schilderten die Situation der Jugendlichen. In den darauffolgenden Wochen wurden erste Vereinbarungen getroffen. Im Mai 1998 wurde ein Angebot für Kinder und Jugendliche am anderen Ende des Stadtteils geschaffen: Das Jugendwohnheim Don-Bosco stellte einen Kellerraum zur Verfügung, der fortan freitags und samstags von den Streetworkern betreut wurde. Im Juni 1998 schlossen sich verschiedene Einrichtungen des Stadtteils zu einem Verein zusammen:  dem Westend Jugend e.V.

 

Der Westend-Jugend-Verein stellt Förderanträge und hält Kontakt zu PolitikerInnen zum Wohle des Westens. Ende des Jahres 1999 mündete die Kooperation in einen Vertrag zwischen dem Westend-Jugend-Verein, dem Jugendamt der Stadt Nürnberg und den Salesianern Don-Boscos. Gegenstand des Vertrags ist die Sicherstellung der Grundversorgung der Offenen Kinder und Jugendarbeit im Nürnberger Westen. Das Ergebnis war der offene Jugendtreff im Don-Bosco-Heim mit städtischem Personal.
Zusätzlich ist ein eingruppiger Kinderhort gegründet worden, der zur vollen Zufriedenheit von Eltern, Träger und Jugendamt arbeitet.

Der Westend-Jugend e.V. arbeitet eng mit dem Bürgerverein Nürnberger Westen und den im Stadtrat vertretenden demokratischen Parteien zusammen. Bisher ging es um mehrere Verbesserungen für Kinder und Jugendliche in den westlichen Stadtteilen, die der Westend-Jugend-Verein in Gang brachte, wie z. B. die Schulhofumgestaltung der Dunantschule, die Bebauung des alten CVJM-Spielplatzes an der Siegelsdorfer Straße auch mit einem Kinderspielplatz, die Errichtung von Kindergärten im Village und im Tillypark-Neubaugebiet oder die Erneuerung des Sportplatzes auf dem Gelände des Don-Bosco-Heims.

Im letzten Jahr sind unter der Begleitung des Vereins die finanziellen Mittel gesammelt und die Pläne zur Umgestaltung des Pausenhofs der Wandererschule zum öffentlichen Spielplatz fertig gestellt worden.
Künftig wird sich der Verein noch stärker den Angeboten für Jugendliche und jungen Erwachsenen im Westen zuwenden. Hier gibt es noch zu wenig. In der angelaufenen Stadtteilkoordination Muggenhof und Eberhardshof ist der Verein deshalb maßgeblich beteiligt.

Stadtrat Peter Bielmeier
Sprecher des Stadtteilarbeitskreises und
1. Vorsitzender Westend Jugend e. V.

Spendenkonto 3500 462
bei der Ev. Kreditgenossenschaft eG
(BLZ 520 604 10) (03/2008)

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Beschlussfassung über das Budget 2018

9. Beschlussfassung über Anträge

10. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 22.07.2018 beim Vorstand eingereicht werden.

Nächsten Sitzungstermine

Mi Aug 29 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Sep 10 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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