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Ammerndorferstraße

„Ein herzliches Grüß Gott in Ammerndorf“ – so grüßt die Startseite Besucherinnen und Besucher auf www.ammerndorf.de. Doch was tut sich so alles in der Ortschaft, die im Landkreis Fürth liegt und die einer Straße im Nürnberger Westen ihren Namen gab?

Werfen wir zunächst mal einen Blick auf die Landkarte: Ammerndorf liegt im Rangau, der Landschaft zwischen dem Großraum Nürnberg und der Frankenhöhe in Mittelfranken, die den Landkreis Fürth und Teile des Landkreises Ansbach umfasst. Durch den Ort fließt die Bibert, die bei Zirndorf in die Rednitz mündet. Ammerndorf hat rund 2100 Einwohner.

Ab 1806 bayerisch

Ammerndorf, das als Marktgemeinde über das Marktrecht verfügt, wurde erstmals in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erwähnt. Der Burggraf von Nürnberg, Konrad I. aus dem Hause der Hohenzollern, verzichtete nach längerem Streit mit dem Kloster Heilsbronn auf die Güter und Personen der Ortschaft. Kurz darauf wurde die Ortschaft von Papst Innozenz IV. dem Kloster zugesprochen. Ammerndorf gehörte schließlich zum 1791 von Preußen erworbenen Hohenzollern-Fürstentum Ansbach. Weiterhin wurde überliefert, dass die Ortschaft als Teil des preußischen Fürstentums Ansbach im Vertrag von Paris, datiert vom Februar 1806, durch Tausch an das Königreich Bayern fiel. Und bis zur Auflösung im Jahr 1998 bildete Ammerndorf zusammen mit Großhabersdorf, das selbst wiederum auch 1806 an das Königreich Bayern fiel, die Verwaltungsgemeinschaft Großhabersdorf.

Das Ammerndorfer Wappen lässt noch heute die frühere Bindung zum Kloster Heilbronn erkennen. Der Schrägbalken ist der sogenannte Zisterzienserbalken. Zisterzienser nennen sich Mönche und Nonnen, die sich einer Lebenstradition verbunden fühlen, in deren Mittelpunkt größtenteils das Gebet, die Lesung und die Arbeit stehen. Das Mühlrad im Wappen weist auf die historische Mühle an der Bibert hin, die sich seit 1878 im Besitz der Familie Stinzendörfer befindet. Die Mühle ist auch heute noch aktiv und beliefert ca. 150 Klein-, Mittel- und Großbäckereien sowie Landhändler und Großkunden im Umkreis, bei einem Jahresausstoß von über 4000 Tonnen.

Bewegung tut gut

In Ammerndorf ist man recht sportlich unterwegs. So bietet der TSV Ammerndorf einige Betätigungsmöglichkeiten. Die Fußballabteilung ist die größte Abteilung des TSV Ammerndorf. Die 1. Mannschaft spielt seit der Saison 2010/2011 in der Kreisliga Frankenhöhe. Seit Juli 2011 verfügt der Verein auch über eine Mädchenmannschaft (U17-Juniorinnen).

Auch Laufbegeisterte kommen auf ihre Kosten: Einmal jährlich findet der Ammerndorfer Landschaftsmarathon (bis 2006 Biberttal-Marathon) statt. Der Kurs besteht seit 2007 aus vier verschiedenen Runden, die erste und die vierte nordöstlich von Ammerndorf, die zweite im Westen, die dritte im Südosten. Die Strecke ist leicht wellig und verläuft vorwiegend auf ausgebauten Wald- und Forstwegen. Als weitere Wettbewerbe werden ein Halbmarathon, ein Zehnkilometerlauf und Kinderläufe angeboten.

Neben Sport nimmt vor allem auch die Vereinsarbeit einen hohen Stellenwert ein. Die Bürgerinnen und Bürger Ammerdorfs beteiligen sich unter anderem bei den Modellbahnfreunden Ammerndorf, im Heimat- und Gartenbauverein Ammerndorf, im Imkerverein Ammerdorf, oder bei der Freiwilligen Feuerwehr Ammerndorf.

Einzige Privatbrauerei im Landkreis Fürth

Die letzte Privatbrauerei im Landkreis Fürth ist die "Ammerndorfer Bier Dorn-Bräu H. Murmann GmbH & Co. KG" am Ammerndorfer Marktplatz. Seit 1730 wird dort die Kunst des Bierbrauens gepflegt. Genau 80 Jahre nach Ende des 30-jährigen Krieges begann die Familie Steinberger mit dem Bau des heute noch existierenden Brauereigebäudes. Von 1770 bis 1854 führte die Familie J. P. Strebel und deren zwei Nachfolger das Familienunternehmen erfolgreich fort. Zu dieser Zeit gab es im Landkreis Fürth noch über 30 existierende Brauereien. Ab dem Jahre 1855 folgten drei Generationen der Familien Lorenz, Leonhard und Paul Dorn. Annemarie Dorn, Tochter von Paul Dorn, heiratete 1950 Bernhard Murmann, ebenfalls aus einer alten Brauerei-Dynastie bei Coburg stammend. Mit dieser 8. Generation wurde mit einfachen Mitteln ein Neubeginn nach Beendigung des zweiten Weltkrieges gestartet. Ab 1990 führte Helmut Murmann die Familientradition in der 9. Generation erfolgreich fort. Dann geschah etwas bundesweit Einmaliges: Denn die Murmann-Töchter Christine und Claudia sind beide nach Studium und der Braumeisterlehre ins elterliche Traditionsunternehmen eingestiegen und bilden dort seit kurzem das Führungs-Duo.

Ein Grund mehr, auf´s Fahrrad zu steigen

Für alle, die an der Bierbraukunst interessiert sind: Die Brauerei bietet auch Rundgänge an. „Schritt für Schritt und Schluck für Schluck führen wir Sie in die Geheimnisse alt hergebrachter fränkischer Braukunst ein“ – so lautet die Einladung zur Rundführung aus dem Hause Murmann. Das lädt allemal zum Verweilen ein, nicht nur Bierliebhaber tauchen so in die Geheimnisse alt hergebrachter fränkischer Braukunst ein. Ein guter Anlass also, um mal nach Ammerndorf aufzubrechen. Nürnberger trennen nur rund 15 Kilometer von der Ortschaft – da demnächst mit frühlingshaften Temperaturen zu rechnen sein dürfte, bietet sich ein Ausflug mit dem Fahrrad dorthin gerade zu an. •

Quellen:

www.ammerndorf.de   

http://de.wikipedia.org/wiki/Ammerndorf

http://www.ammerndorfer-bier.de

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 27. Juli 2016, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Nachwahl des Vorstandes - 2. Vorsitzende(r)

9. Beschlussfassung über das Budget 2016

10. Beschlussfassung über Anträge

11. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 25.07.2016 beim Vorstand eingereicht werden.

 

Nächsten Sitzungstermine

Mi Apr 25 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Mai 14 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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