Vor einiger Zeit wurden wir im „Forum Frankenschnellweg“ von der Deutschen Bahn AG darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine alte Verbindung, die eine Überführung von Fahrzeugen zwischen dem Bahnbetriebswerk Nürnberg an der Jansenbrücke und dem Rangierbahnhof ermöglichte, für den Güterverkehr aktiviert wird. Auf unsere Nachfrage, was dies für die Zukunft zu bedeuten habe, wurden wir darüber informiert, dass diese Strecke dazu dient, den Güterverkehr auf der Ringbahn zu entlasten. Wir hatten uns vor einigen Jahren darüber gefreut, dass die Güterzüge durch die Verlagerung des Containerbahnhofes an den Hafen, von der Hauptstrecke Nürnberg – Fürth, verschwanden. Dieser eingleisige Um- bzw. Neubau wird es ermöglichen, dass Güterzüge durch den Bahnhof Fürth auf den bisherigen, dem Personenverkehr vorgehaltenen Gleisen, in Richtung Nürnberg geleitet werden. Hier werden dann die Güterzüge im Bereich zwischen Betriebswerk und aufsteigendem Bahndamm auf dieses Überführungsgleis ausgeleitet. Die Züge fahren durch den Bahndamm der Hauptstrecke, über den Frankenschnellweg, entlang der Ansbacher Bahnstrecke (siehe Bilder), dann an der Werderau entlang in den Rangierbahnhof, oder sie kommen von dort. Die Strecke ist eingleisig gebaut, dies wird nicht verändert. Aber sie wird laut Aussage der Vertreter der Bahn auch in Betrieb bleiben, wenn der Güterverkehrstunnel zwischen Kleinreuth bei Schweinau und Fürth-Kronach gebaut ist. In unserem Bereich werden mit Beginn des Ausbaus des Frankenschnellweges zwei massive Lärmschutzwände im Norden und Süden der Straße errichtet. Eine Lärmbelastung ist damit in der Leyher Siedlung zwischen Jansen- und ehemaliger Ringbahnbrücke nicht mehr wahrzunehmen. Allerdings wird die Strecke scheinbar schneller in Betrieb genommen, als wir gerechnet haben.

Die Bauarbeiten haben vor einigen Wochen begonnen und wir nehmen an, dass die Güterzüge ab den Jahren 2016 / 2017 hier fahren werden. Es kann also bis zum Ausbau des Frankenschnellweges wieder ein wenig lauter werden. Allerdings haben die Bürgerinnen und Bürger in Eberhardshof und Doos, auf der Nordseite der Trasse, eine Dauerbelastung des Güterzuglärms auszuhalten. Hier muss im Rahmen des Lärmaktionsplans der Stadt Nürnberg gehandelt werden

 
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