Es gibt nichts zu beschönigen: den Kampf gegen diese Straße haben wir verloren! Unser Bürgerverein hat im Laufe der Jahre viele Vorschläge gemacht, um den Bau abzuwenden. Von der Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum vierspurigen Ausbau der Sigmundstraße. Es hat nicht gefruchtet, im Oktober wurde mit dem Bau begonnen.

Der Stadtrat hat im letzten Jahr diese im jetzigen Bauabschnitt unnütze Straße sehr schnell beschlossen und umgesetzt.

Wenn die Autofahrer in naher Zukunft, von der Südwesttangente kommend, über die Virnsberger Straße in Richtung Frankenschnellweg fahren, haben sie die Hoffnung, zügig durchzukommen. Diese Hoffnung ist aber schon an der Kreuzung Leyher- und Sigmundstraße beendet. Denn dann steht man im Stau auf der Sigmundstraße zwischen Rauhäcker- und Fürther Straße.

Dass der erste Bauabschnitt in dieser Eile nicht notwendig war, beweist das Ansinnen von Teilen der Verwaltung und der Stadtpolitik. Kurz nach Baubeginn, genauer nach begonnener Spartenverlegung (Abwasser, Strom etc.) kam in der Verwaltung der Gedanke auf, den Bau wieder zu stoppen. Nachdem wir davon am 13. November 2014 Kenntnis erhielten, wurden wir sofort tätig, um, wenn kostenneutral möglich, den Bau der eigentlichen Straße weiter zu verhindern. Zwei Tage hatten wir die Hoffnung, dass die Einsparung im städtischen Haushalt, einen Bau der Höfener Spange auf zehn Jahre hinaus gezögert hätte. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt

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