Samstag, 15 Dezember 2018

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In den letzten Monaten wurden wir von den Ereignissen überrollt. Wöchentlich eine neue Meldung, wo ein Durchgangs- und Erstaufnahmelager oder auch eine Dauereinrichtung für Flüchtlinge entstehen soll oder entsteht. Das Schwierige an der Sache war, gesicherte Informationen zu bekommen, die auch noch morgen Bestand haben.

Die Hauptverantwortlichen für die Flüchtlingseinrichtungen, die Regierung von Mittelfranken, haben hier total versagt. Dabei ist zu bemerken, wenn wir in Ansbach angerufen und um Informationen gebeten haben, und gleichzeitig Hilfe anboten, wir wenig Resonanz erfahren haben. Diese Unfähigkeit wurde nur noch durch eine unerträgliche Arroganz übertroffen. Wir Nürnberger haben hier einen besonderen Nachteil. Denn die Regierung sitzt nicht, wie in München, mitten in einer Großstadt, sondern in der beschaulichen Kleinstadt Ansbach.

Unsere Dachorganisation, die Arbeitsgemeinschaft der Bürger- und Vorstadtvereine Nürnbergs (AGBV), hat in einem Brief an den Regierungspräsidenten Dr. Bauer um bessere Zusammenarbeit geworben, aber bis heute keine Antwort erhalten.

Dabei geht es auch anders. Die Sozialbehörden der Stadt Nürnberg, unter ihrem Amtsleiter Dieter Maly, haben mit wenigen Bediensteten engagierte und sehr gute Arbeit geleistet. Sie waren immer ansprechbar, konnten uns Wege aufzeigen und Informationen liefern, um den Menschen direkt zu helfen.

Zurzeit haben wir in unserem Gebiet zwei große Durchgangslager für Flüchtlinge: In der Tillystraße eine Einrichtung mit vierhundert Menschen, die vom Roten Kreuz in Nürnberg dort gut versorgt werden, und in der Leyher Straße zweihundert Menschen, die dort zwar einen Hausmeister und einen Sicherheitsdienst vorfinden, aber mehr oder weniger auf sich allein gestellt sind.

Es gibt in unserem Gebiet, sowie direkt an den Gebietsgrenzen, inzwischen vier Dauerunterkünfte, in denen etwa 250 Menschen untergebracht sind. Wir haben bei der Polizeiinspektion Nürnberg-West nachgefragt, ob es im Umfeld der Einrichtungen besondere Vorkommnisse oder Auffälligkeiten gegeben hat. Es wurden keine Vorfälle festgestellt. Viele Ängste der Bürgerinnen und Bürger sind deshalb unbegründet.

Aber wir mussten bei unseren Aktivitäten feststellen, dass es Ängste und Ressentiments auf beiden Seiten gibt. Diese gilt es abzubauen. Deshalb haben die Bürgervereine St. Leonhard/Schweinau, Gostenhof-Kleinweidenmühle-Muggenhof und Doos, sowie unser Bürgerverein Nürnberger Westen unter dem Dach der Westend-Jugend versucht, konkrete Unterstützung auf den Weg zu bringen. Dies ist uns in Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden ansatzweise gelungen.

Anfang Dezember letzten Jahres starteten wir noch eine Weihnachtsaktion. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnten wir die Aktion nur mündlich und soweit uns die E-Mail-Adressen unserer Mitglieder bekannt waren, über E-Mail verbreiten. Gemeinsam ist es uns jedoch gelungen, zu Weihnachten den Flüchtlingen über 150 Päckchen, die von Mitbürgerinnen und Mitbürgern gepackt und abgegeben wurden, in den Flüchtlingsunterkünften zu übergeben. Sie beinhalteten Spielwaren, Süßigkeiten und Artikel des täglichen Bedarfs. Die Freude über diese Geschenke war überwältigend. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Vergelt´s Gott allen Beteiligten.

Unser besonderer Dank gilt Herrn Paul Storz, der die gesamten Aktivitäten bestens koordinierte. Es haben sich bereits eine Anzahl von Menschen gemeldet, die Hilfe anbieten. Sei es für das Erlernen der deutschen Sprache, Begleitung zum Arzt oder zu Behörden, etc. Diese Arbeit zu intensivieren wird in den nächsten Monaten unsere Aufgabe sein. Da die Flüchtlinge über sehr begrenzte Mittel verfügen, haben Privatpersonen, aber auch Organisationen, Geld bereitgestellt, so dass insbesondere Familien mit Kindern einmal etwas anderes sehen können, als die Flüchtlingsunterkunft und ihre Umgebung. Zu Ostern werden die Kirchengemeinden die Flüchtlinge einladen. Weitere Angebote sind in Planung.

Wir hoffen auf eine kontinuierliche Arbeit und weitere Unterstützung von Ihnen, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger. 

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Beschlussfassung über das Budget 2018

9. Beschlussfassung über Anträge

10. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 22.07.2018 beim Vorstand eingereicht werden.

Nächsten Sitzungstermine

Mi Dez 26 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Jan 14 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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