Mittwoch, 26 September 2018

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Allgemeines

Mit großem Interesse standen ca. 20 Flüchtlinge aus einer Unterkunft in der Leyher Straße vor dem beweglichen Kunstwerk, das den Innenraum der Polizeiinspektion Nürnberg-West in der Wallensteinstraße schmückt. Über drei Stockwerke hoch zeigt es sehr deutlich, dass unsere Polizei ihre vielseitigen Aufgaben professionell, neutral und gerecht gegenüber allen Menschen wahrnimmt. Egal welcher Nationalität oder Hautfarbe, ohne Unterschied des Geschlechts oder der Religionszugehörigkeit. 

Durch Vermittlung des Bürgervereins Nürnberger Westen wurden Flüchtlinge und Mitglieder des Helferkreises Leyher Straße zu einer Informationsveranstaltung eingeladen.

Polizeikommissarin Eitelwein und Polizeihauptkommissar Adelhardt erläuterten zunächst die Aufgaben und die Organisationsform der Polizei in unserem Bundesland und sie benannten Besonderheiten des Dienststellenbereichs.

Nach einer Führung durch das Haus, bei dem u.a. auch die Arrestzellen im Keller sowie Dienstfahrzeuge besichtigt wurden, traf sich die Gruppe zum intensiven Gespräch. Was anfangs noch als „staatsbürgerlicher Schnellkurs“ in Sachen Recht und Ordnung, Werte und Vertrauen in die Demokratie und in die Polizei gedacht war, entwickelte sich dank eines professionellen Dolmetschers (deutsch-arabisch), den unsere Westend-Jugend organisiert hat, zu einem informativen Austausch zwischen den Polizeibeamten und den Flüchtlingen. Neben den Fragen zum Verbleib von einbehaltenen Ausweispapieren bis hin zur Anfrage, ob ein junger Mann aus Syrien sich auch bei der bayerischen Polizei bewerben könne, gab es auch hilfreiche Hinweise, wie sich Flüchtlinge bei Ausweiskontrollen oder bei Angriffen verhalten sollen.

Ein wichtiges Ziel wurde auf jeden Fall erreicht: Alle Flüchtlinge waren sehr angetan von der wertschätzenden Art des Umgangs und nahmen ein sehr positives Bild von der Arbeit der Polizei mit. Besonders bei den anwesenden Frauen war eine positive Reaktion zu bemerken, da eine Polizistin einen großen Teil des Vortrages gestaltete. 

Die höchst informative Stunde in der Dienststelle endete mit dem Dank eines Flüchtlings für den Schutz und die Beratung, die die Polizeibeamtinnen und -beamten derzeit in Nürnberg leisten.

Paul Storz

Ein immer wiederkehrendes Thema ist die Nachverdichtung von bereits bestehenden Wohngebieten. Die Bundesregierung hat eine Vorlage auf den Weg gebracht, die das Ziel hat, in der nächsten Zeit, jährlich bis zu 350.000 Wohnungen in der Bundesrepublik zu errichten. Diese Vorlage wird vor allem wachsende Großstädte und ihre Peripherie betreffen. Nürnberg wird hier auch betroffen sein.

Nachverdichtungen sorgen immer wieder für Unruhe in der Nachbarschaft. Wir werden zu gegebener Zeit das Thema aufnehmen und umfassend berichten, da auch die Möglichkeiten der Bauanträge verbessert und die Einspruchsmöglichkeiten beschränkt werden sollen.

Wir haben bereits in der Ausgabe 04-2011 unserer WestInfo auf den steigenden Druck in dieser Sache hingewiesen. Wir geben auch zu bedenken, dass als unser Bürgerverein vor über 21 Jahren gegründet wurde, die Stadtplanung von einer rückläufigen Einwohnerzahl von 460.000 ausgegangen ist, was damals der Realität entsprach. Heute hat Nürnberg über 525.000 Einwohner

Sollten Sie in den Westpark auf den falschen Flächen spazieren gehen, stehen Sie unter Umständen mit einem Bein im Gefängnis!!!!

Dies ist kein vorgezogener Aprilscherz unseres Bürgervereins, sondern traurige Realität von unüberlegtem Handeln der Umweltverwaltung. Ein Teil des Westparks ist kein Park sondern im Grunde ein Naturschutzgebiet. Dabei handelt es sich um die Wiesenflächen, Im Westen und Osten, rund um die eingezäunte Ballspielanlage, nördlich des Village. Wir hatten vor einiger Zeit berichtet, dass wir eine Erweiterung der Spielmöglichkeiten an der Ballspielanlage, sowie die Pflanzung einer Baumallee entlang des Weges von der Lehrberger Straße in den Westpark nachgefragt haben. Nun wurde uns eröffnet, dass es keine Möglichkeit für irgendeine Maßnahme außerhalb der Ballspielanlage geben kann. Wir haben deshalb zur Bürgerversammlung des Oberbürgermeisters am 03. Februar 2016 nachgefragt:

Der westliche Fuß- und Radweg durch das Village kann unseres Erachtens nicht in den Westpark weiter gebaut werden, da er auf eine ökologische Ausgleichsfläche trifft, die nicht verändert oder bebaut werden kann. Es gibt dort einen eingezäunten Ballspielplatz. Aber beide Flächen westlich und östlich dieser Anlage sind ökologische Ausgleichsflächen, die geschützt und nicht Teil des Westparks sind.

Uns wurde von SÖR erklärt, dass man diese Flächen im Grunde genommen nicht betreten dürfte. Es wurde darauf hingewiesen, dass dann nicht einmal SÖR zum Mähen der Ballspielanlage mit Gerät über diese Fläche fahren dürfte. Man will sogar die wild gewachsenen Bäume fällen, damit hier eine „sonnige“ Wiese entsteht.

Die gesamte Sache ist im Bereich des Umweltamtes angesiedelt und SÖR damit nicht zuständig. Wer hat diesen Schildbürgerstreich zu verantworten? Welche Folgen hat das Betreten dieser Flächen für die Bürgerschaft? Auch hier bleiben wir weiter dran.

In unserer ersten Ausgabe des Jahres 2016 möchten wir uns mit einer sehr bedeutenden Persönlichkeit befassen, auch wenn ihr kein Straßenname in unserem Vereinsgebiet gewidmet ist (die Pachelbelstraße ist in der Gartenstadt). Diesmal geht es um den gebürtigen Nürnberger: Johann Pachelbel, deutscher Komponist und Organist, der unter anderem auch in Wien, Stuttgart, Gotha und zuletzt in der Sebalduskirche in Nürnberg tätig war.

 

Von Nürnberg nach Wien

Johann Pachelbel erblickt am 1. September 1653 in Nürnberg das Licht der Welt und wird auch noch am selben Tag getauft, wie es lange Zeit üblich war. Johann Pachelbel ist Sohn des Weinhändlers Johann Hans Pachelbel (geboren 1613 in Wunsiedel) und dessen zweiter Gattin Anne Maria. Er fällt bereits sehr früh durch seine musikalische und wissenschaftliche Begabung auf. Instrumentalunterricht erhielt er durch den Direktor des Nürnberger Chori musici Heinrich Schwemmer (1621-1696). Nach Ausbildungsjahren an dem Nürnberger Auditorium Aegidianum geht er 1669 an die reichsstädtische Universität Nürnbergs in Altdorf, um zu studieren, und versah dort auch den Dienst als Organist in der Pfarrkirche St. Lorenz. Allerdings muss er das Studium nach nur neun Monaten abbrechen, da sein Vater in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Es schließen sich zunächst Jahre auf dem lutherischen Gymnasium Poeticum in Regensburg an. Dort wird er von Casper Prentz unterrichtet, einem Schüler das bayerischen Hofkapellmeisters J. Caspar Kerll. 1673 geht Pachelbel nach Wien. Trotz dessen, dass er Protestant ist, darf Pachelbel die Rolle des stellvertretenden Organisten („Vicarius“) am Stephansdom in Wien übernehmen. Und sein Aufstieg setzt sich ungehindert fort: 1677 wird er herzoglicher Hoforganist in Eisenach, wo er auch die Familie Bach kennenlernt und besonders enge Beziehungen zu Ambrosius Bach knüpft, dem Vater Johann Sebastian Bachs. Er wird zudem Pate einer Schwester Johann Sebastians - die Beziehung zur Familie Bach kann man durchaus als eng bezeichnen. Mit einer Empfehlung des Hofkapellmeisters von Eisenach, D. Eberlin - Pachelbel wird auch als „perfecter und rarer Virtuose“ bezeichnet - wechselte Pachelbel an die Predigerkirche nach Erfurt. 1681 heiratet er Barbara Gabler. Doch dieses Glück währt nicht lange: Bereits zwei Jahre später sterben sie und ihr gemeinsamer Sohn an der Pest. Trost findet Pachelbel bei Juditha Dommer, Tochter eines Kupferschmieds, die er ehelicht. Mit ihr bekommt er sieben Kinder, darunter die Malerin Amalia Pachelbel sowie die beiden Musiker Wilhelm Hieronymus und Carl Theodorus.

1690 wechselt Pachelbel auf die Stelle des Hoforganisten nach Stuttgart, flieht jedoch schon zwei Jahre später vor der französischen Invasion nach Nürnberg. Zwar verschlägt es ihn zwischenzeitlich nach Gotha, doch bereits 1695 kehrt er wieder in seine Geburtsstadt zurück und wird Organist von St. Sebald. Dort endet seine Laufbahn auch, denn im Alter von 52 Jahren stirbt Pachelbel am 3. März 1706, seine Beisetzung findet am Rochusfriedhof in Nürnberg statt, wo sein Grab noch heute existiert.

 

Werke

Pachelbel gilt als einer der wichtigsten Komponisten der süddeutschen Orgeltradition. Die von ihm überlieferten Kompositionen umfassen ca. 70 ausschließlich geistliche Vokalwerke, rund 120 Stücke für Tasteninstrumente und acht Werke für Kammermusik. Unter anderem als Cantus firmus bekannten Choralbearbeitungen, eine Art einstimmige Kirchenmusik, freie Orgelwerke sowie Orgelchoräle und Triosonaten. Pachelbels populärstes Werk ist der Kanon aus „Kanon und Gigue in D-Dur“. Davon existieren zahlreiche Aufnahmen, Versionen und Bearbeitungen. Der Kanon wurde jüngst bei der Beisetzung des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt gespielt. Es sind aber viele zum Teil belegbare Werke Pachelbels verschollen, z. B. ist ein für 1704 angekündigter Druck mit „Fugen und Präambuln über die gewöhnlichsten Tonos figuratos“ verloren gegangen oder nie erschienen. Auch die Echtheit der Pachelbel zugeschriebenen Werke erweist sich hier als äußerst schwierig, da viele seiner Werke von nachfolgenden Schülergenerationen ausgeweitet und verändert wurden. Aber seine Schüler haben Pachelbels Orgel- und Klavierwerk weit verbreitet. Pachelbel selbst hatte viele Schüler, darunter z. B. Johann Gottfried Walther, selbst Organist, Kapellmeister und Musikwissenschaftler. Für den Gebrauch im evangelischen Gottesdienst blieb die Orgelmusik aufgrund ihrer besonderen Eignung und des Modellcharakters während des 18. Und 19. Jahrhunderts bekannt.

In der Wissenschaft ist das Legen von Grundlagen von besonderer Bedeutung. Den damals neuen Gattungstyp des Choralvorspiels prägte Pachelbel maßgeblich aus. Auch wenn viele von Pachelbels Werken in Vergessenheit gerieten - er beeinflusste die Musikströmungen seiner Zeit. Leider hatte er in der Musikgeschichte aber das Pech, dass im Jahre 1685, 32 Jahre nach seiner Geburt, zwei Fixsterne der Musikgeschichte, Johann Sebastian Bach und Georg Friedrich Händel, geboren wurden. Diese überstrahlen die Musikgeschichte seit dieser Zeit. Dass Pachelbel dabei nicht ins Dunkel der Geschichte verschwunden ist, zeugt von der Qualität seines Schaffens. Eine musische Realschule nach einem bedeutenden Menschen unserer Stadt zu benennen ist eine wunderbare Geste. Wir freuen uns, dass diese Schule in unserem Bürgervereinsgebiet entsteht.

 

Quellen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Walther

http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Pachelbel.html (inkl. Hörprobe)

http://www.klassik.de/komponisten/johann-pachelbel.html

 

Ein weiteres Projekt zur Weiterentwicklung des Spielhofes in der Henry-Dunant-Schule konnte eingeweiht werden. Der Drache Henry wurde in einer kleinen Feierstunde seiner Bestimmung übergeben. Und dass es sich um einen richtigen Drachen handelt, kann man auf dem Bild erkennen. Er speit auch Feuer. Die Kinder waren von dieser Einweihung begeistert und haben die bunte Skulptur sofort in Besitz genommen.

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 25. Juli 2018, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top 2 bis 4

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Beschlussfassung über das Budget 2018

9. Beschlussfassung über Anträge

10. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 22.07.2018 beim Vorstand eingereicht werden.

Nächsten Sitzungstermine

Mi Sep 26 @19:30 - 09:00PM
Arbeitsgruppe Medien
Mo Okt 08 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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