Montag, 22 Juli 2019
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Fragen an den OB 2015

Fragen an den OB 2015

Die Leubelfingstraße verläuft parallel zur Von-der-Tann-Straße in Süd- / Nordrichtung zwischen der Rothenburger- und der Steinmetzstraße. Am nördlichen Ende befindet sich in der Steinmetzstraße 2a die Kindertagesstätte der Gethsemanekirche. Vor allem in der Zeit von 07.00 bis 09.00 Uhr morgens gibt es eine erhebliche Verkehrsbelastung durch Fahrzeuge von Eltern, die ihre Kinder in die Einrichtung bringen. Es wird erheblich zu schnell gefahren.

Viele Anwohner fühlen sich durch die hohen Geschwindigkeiten in dieser Tempo-30-Zone bedroht. Kürzlich wurde ein Hund totgefahren, dies war für die Besitzer tragisch. Bevor Menschen zu Schaden kommen, schlagen wir vor, dass durch die kommunale Verkehrsüberwachung Messungen durchgeführt werden. Die Straße ist sehr gerade und hat keine „rechts vor links Situation“ und verführt deshalb dazu, dass in Süd- / Nordrichtung zu schnell gefahren wird. Es wäre angezeigt, zuerst ein sogenanntes Geschwindigkeitsdisplay anzubringen. Bestätigt dieses unsere Beobachtung, sollte ein „Blitzgerät“ regelmäßig zwischen 06.30 und 09.00 Uhr in der Straße stehen.

Antwort:

Die Verkehrssituation wird überprüft und zunächst ein Geschwindigkeitsdisplay zur Ermittlung des Fahrverhaltens in der Straße eingesetzt. Nach Auswertung der gewonnen Daten kann dann abgeschätzt werden, ob und ggf. wann der Einsatz der Kommunalen Verkehrsüberwachung sinnvoll ist.

 

 

 

Frage an den Oberbürgermeister:

Die Von-der-Tann-Straße ist eine der meistbefahrendsten Verbindungs- und Ringstraßen in Nürnberg. Die Emission des Verkehrs schlägt sich in hohen Immissionswerten an der Straße nieder. Es geht uns heute nicht um die hohen Werte von Stickoxyden und Stäuben, sondern um den Lärm, vor allem in den Nachtstunden.

Die Von-der-Tann-Straße ist zwischen der Leyher- und der Rothenburger Straße in einem schlechten baulichen Zustand, obwohl sie in jüngerer Zeit immer wieder repariert wurde. Aber die Gully- und Kanaldeckel sind nicht plan in der Asphaltoberfläche angebracht. Dies bedeutet, dass Vertiefungen und „Dellen“ an den Deckeln die Regel sind. Die Straße selbst weist vor allem in nördlicher Richtung starke Wellen, sowohl quer als auch längs der Fahrtrichtung auf. In den ruhigen Nachtstunden genügt ein leerer LKW, der zu nahe am Randstein fährt, dass die Bewohner der Häuser an beiden Seiten an der Straße „buchstäblich im Bett stehen“. Diese Nachtspitzen sind ein Dauerärgernis für die Anwohner der Straße. Die Lärmschutzwand erfüllt über den Tag ihre Funktion mäßig, in diesen Stunden aber ist sie total nutzlos

  • Deshalb wäre es dringend notwendig, die Fahrbahndecke zu erneuern, am besten mit sogenannten „Flüsterasphalt“.
  • Alle Bodenwellen und Vertiefungen an den Kanal- und Gully-Deckeln sollten repariert und beseitigt werden.
  • Die Lärmschutzwände sollten an der Krone einen Aufbau nach Innen erhalten, damit der Lärm in den Straßenkanal zurückgeworfen wird und sich nicht über das Gebiet ausdehnen kann.

               

Wir bitten, unsere Anregungen zu prüfen und bauliche Maßnahmen zu ergreifen.

Eine Grundsanierung wäre hier dringend erforderlich.

Wir wären hier an einem ausführlichen Ortstermin interessiert, bei dem wir auch Anwohner mitnehmen möchten.

Antwort:

Die Von-der-Tann-Straße ist ca. 830 m lang. Die Fahrbahnbefestigung aus den 70ern ist zu gering bemessen gewesen. Um dauerhaft stabile Verhältnisse zu schaffen, müsste die Konstruktion komplett erneuert werden. Das würde ca. 2,5 - 3,0 Mio. EUR kosten. Die Maßnahme müsste dazu erst in den mittelfristigen Investitionsplan der Stadt aufgenommen werden.

Wie Sie ebenfalls anmerken, haben wir in den letzten Jahren immer wieder Teilinstandsetzungen durchgeführt. Wir prüfen noch, inwieweit in weiteren Teilstrecken mittelfristig Abhilfe geschaffen werden kann. Flüsterasphalt wäre ein Thema für die Gesamterneuerung. ln Teilstrecken macht dieser jedoch wenig Sinn.

Die Lärmschutzwände (LSW} an der Von-der-Tann-Straße zwischen Steinmetzstraße und Rothenburger Straße wurden in den Jahren 1996 (Westseite} und 1997 (Ostseite) mit 3,5 m Höhe errichtet. Die nachträgliche Erhöhung der LSW wurde bereits 1997 gefordert. Daraufhin wurde ein unabhängiges Ingenieurbüro mit der Überprüfung beauftragt. Mit einem Aufsatz von ca. 1 m könnten zusätzliche Pegelminderungen um 2-3 dB (bezogen auf das EG der zurückliegenden Bebauung} erzielt werden. Diese Pegelminderung ist für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar. Erst mit einem Aufsatz von ca. 2 m könnte eine hörbare Verbesserung größer 3 dB erreicht werden.

Dies sind jedoch nur theoretische Betrachtungen, da die vorhandenen Stützen und Fundamente für eine Wandhöhe von 3,5 m ausgelegt sind. D.h., eine für das menschliche Ohr hörbare Verbesserung des Lärmschutzes wäre nur mit einem Abriss der vorhandenen und Neubau einer ca. 5,5 m hohen Wand erreichbar. Laut dem Gutachten würden dabei etwa die vierfachen Kosten im Vergleich zur vorhandenen Wand anfallen.

Eine Ortsbesichtigung mit dem Bürgerverein und Anwohnern kann organisiert werden.

Kommentar unseres Bürgervereins:

Als die Planungen für die Lärmschutzwand 1995 / 1996 fertig waren, ist unser Bürgerverein erst gegründet worden. Wir haben damals versucht, den Bau zu verzögern und die notwendige Erhöhung noch zu erreichen. Leider gab es damals den Vorwurf, wir wollen den Bau ganz verhindern. Dies ist nicht richtig. Aber die Untersuchung der Erhöhung geht auf unsere Initiative zurück. Leider sind wir hier zu spät gekommen.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, vor einigen Jahren wurde von der Stadtverwaltung, auf unsere Anregung und nach Antrag von SPD-Stadtrat Lorenz Gradl eine Gehwegmöglichkeit zwischen dem Wohngebiet in der Paracelsusstraße und dem Westpark geschaffen. Es wurden Leitpfosten gesetzt, die ein gefahrloses, fußläufiges Erreichen des Westparks für Kinder und ältere Menschen möglich machten, ohne dass sie die Lehrberger Straße überqueren mussten. Nun hat der Anlieger an dieser Strecke eine Mauer gebaut. Es wurde der Wildwuchs entfernt und die Fläche einigermaßen planiert. Wäre es möglich, übergangsweise bis zum Ausbau der Lehrberger Straße, hier den Gehweg mit Schotterbeton zu befestigen?

 

Antwort von SÖR:

Angesichts der Unsicherheit, wann der Vollausbau der Lehrberger Straße bewerkstelligt werden kann und damit ein planmäßig erstellter Gehweg Wirklichkeit wird, ist der Gedanke nicht abwegig. Wir werden deshalb die Rahmenbedingungen prüfen. Sollte nichts Gravierendes entgegenstehen, kann das angefragte Provisorium hergestellt werden. Im Winter kann der Weg allerdings offiziell nicht benutzt werden, d

wie wir beobachten konnten, hat SÖR einen neuen Versuch gestartet, die „Müllsammler“ an der Zufahrt zum Recyclinghof am Pferdemarkt zu vertreiben. Dies wurde mit einem absoluten Halteverbot und

Betonleitplanken aus dem Straßenbau untermauert –siehe Bild-

. Dies führt aber dazu, dass sich diese Menschen jetzt mitten in die Straße stellen. Die Gefahr, die hier den anfahrenden Kraftfahrzeuglenkern droht, sollten sie aus Versehen jemand an- oder überfahren, muss man hier nicht betonen. Auch geht eine Selbstgefährdung durch dieses Verhalten aus. Die Polizei ist personell nicht so ausgestattet, dass sie hier während der gesamten Öffnungszeit der Anlage einen Streifenwagen vor Ort vorhalten könnte. Da aber der Großteil der Flächen bereits im Eigentum der Stadt Nürnberg sind und hier illegal Müll abgeladen wird, wäre es doch möglich, eine private Sicherheitsfirma zu beauftragen, genau diesen Umstand zu vermeiden.

Diese Sicherheitskräfte könnten während der Öffnungszeit des Wertstoffhofes vor Ort sein und das Anhalten und Ausladen von Kraftfahrzeugen verhindern. Käme es zu Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, würden diese Kräfte in der Lage sein, die Polizei zu rufen. Wir sehen mit dieser Vorgehensweise eine Möglichkeit, zusätzlich zu den bereits bestehenden Maßnahmen, die Situation grundlegend zu ändern.

Lehrberger Straße - immer noch...

Zu unserer kontinuierlichen Arbeit gehört das regelmäßige Nachfragen über den Sachstand von Projekten die wir angefragt haben. Auch ist uns immer wieder aufgefallen, dass z. B. Straßenbauprojekte im Jahresbauprogramm von SÖR stehen, aber nicht realisiert werden. Deshalb sind wir mit unseren Fragen an den Oberbürgermeister immer wieder präsent und kommen in kleinen Schritten in der Sache vorwärts.

Auch in der Lehrberger Straße:

Seit einigen Jahren steht die Erneuerung der Fahrbahndecke im Jahresbauprogramm von SÖR. Wann können wir mit dieser Baumaßnahme rechnen?

Nach einem Gespräch mit dem Baureferenten Herrn Ulrich im August 2014 wurde die Haltelinie der Linksabbiegerspur in die Rothenburger Straße um einige Meter zurückverlegt. Unsere Freude darüber dauerte allerdings nur einige Tage. Es wurde mit gelber Markierung der alte Zustand wieder hergestellt. Auf Nachfrage wurde uns die Auskunft erteilt, dass man erst den Zeittakt der Ampelschaltung auf die neue Situation umprogrammieren müsste.

Diese Auskunft erhielten wir vor Monaten. Wann werden der Zeittakt angepasst und die gelben Linien entfernt?

Die Antworten:

Eine definitive Zusage, wann die Fahrbahn der Lehrberger Straße generalüberholt wird, ist auch heuer nicht möglich. Die Lehrberger Straße steht wie bisher in Konkurrenz mit anderen, höher zu priorisierenden Straßen, sowohl in Bezug auf eine Instandsetzung der Fahrbahndecke wie auch hinsichtlich einer Kompletterneuerung.

Die Ampelsteuerung wurde umprogrammiert und muss - bevor sie vor Ort in Betrieb gehen kann - aufgrund ihrer Sicherheitsrelevanz gründlich getestet werden. Wegen technischer Probleme und eines Defektes des Testgerätes war dies bisher leider noch nicht möglich. Wenn die Prüfungen abgeschlossen sind, wird die Realisierung baldmöglichst erfolgen und die Gelbmarkierung entfernt.

Kommentar unseres Bürgervereins:

Die Antwort zur Ampelsteuerung ist ernst gemeint, auch wenn der Baureferent beim Vortragen in der Bürgervereinsrunde selbst lachen musste. Wir wollen doch hoffen, dass das Testgerät reparabel ist, oder baldigst ein neues angeschafft werden kann. Vielleicht hilft auch eine Bittprozession nach Vierzehnheiligen zu den Nothelfern.

Terminvorschau

Jahreshauptversammlung      

Mittwoch, 16. Oktober 2019, 19:00 Uhr

 

Sportheim SG Nürnberg/Fürth

Regelsbacher Straße 56, 90431 Nürnberg

 

     
 

Tagesordnung 

1. Begrüßung

2. Bericht des 1. Vorsitzenden und Erklärung

3. Bericht des Kassenverwalters

4. Bericht der Kassenrevision

5. Aussprache zu Top

6. Entlastung des Vorstandes und des Kassenverwalters

7. Wahl eines Wahlvorstandes

8. Beschlussfassung über das Budget 2019

9. Beschlussfassung über Anträge

10. Verschiedenes

 

Anträge zur Jahreshauptversammlung können bis zum 22.09.2019 beim Vorstand eingereicht werden.

 

Nächsten Sitzungstermine

Mo Aug 12 @20:00 - 10:00PM
Vorstandssitzung

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